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Tag: Senioren

05.02.2012 08:14:06

Nun hat sich also in die Reihe der berühmten Demenzkranken auch Rudi Assauer eingereiht. Der langjährige Manager von Schalke 04 ist jetzt betroffen von einer Erkrankung, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit erhalten hat. Neben Ronald Reagan, Margret Thatcher, Heidi Kabel und manchen anderen Stars und VIPs jetzt auch ein großer Fußball-Macher aus Deutschland.





05.08.2011 09:33:06

In der Betrachtung des Alterns sind in den letzten 50 Jahren viele Modelle entwickelt worden, nach denen Alter und Alt-Werden beschrieben werden können. Dies ist meist deswegen erfolgt, weil damit ein Verständnis des Alt-Werdens einerseits und eine bessere Unterstützung der Gesellschaft andererseits erreicht werden könnten. Allerdings sind die entstandenen Modelle und Ideen so unterschiedlich und jeweils auch noch durchaus begründet, dass man nicht wirklich sagen kann, ob nun eines dieser Modelle wirklich „stimmt“ - man kann sie nur als Hilfe zu einem besseren Verständnis nehmen und wird im Einzelfall immer wieder auch Menschen finden, bei denen das eine oder andere Modell gut „passt“, in viel mehr Fällen werden Faktoren aus den einzelnen Modellen in unterschiedlichem Gewicht bei einem Senior anzutreffen sein. Mehr Details und Hintergründe finden Sie im Buch „Praxishandbuch Seniorenbegleitung“, das im Januar 2012 erscheint und dann hier oder in allen Buchhandlungen oder im Internet zu bestellen ist.





19.07.2011 08:01:17

Auch wenn dieser Sommer noch nicht so wirklich schön ist - Sie kennen die Horrorbotschaften aus den letzten Sommern. Ältere oder behinderte Menschen, die „vertrocknet“ in ihren Wohnungen aufgefunden wurden, Menschen, die mit „Exsikkose“ aus Altenheimen in Kliniken verbracht wurden, Leistungsminderung und „schlappes Gefühl“ auch bei jüngeren Menschen - all diese Symptome und Ereignisse werden mit Sommer und verminderter Trinkmenge im Sommer verbunden. Und damit kommt es zu einer Empfehlung, die überall und immer wieder zu hören ist: Trinken Sie mehr Wasser (oder Eistee, oder ...).





17.07.2011 20:50:29

Es gibt immer neue Handys mit immer neuen Funktionen - Bildempfang, Internetbrowser etc. Aber welcher ältere Mensch will sich mit den zahllosen Funktionen beschäftigen, wenn eigentlich ein Handy nur eine Sache wirklich gut machen soll: telefonieren. Für viele Menschen, und nicht nur die Älteren, ist schon das Programmieren eines Fernsehprogramms eine echte Herausforderung, die Einstellung von Notfallnummern im Handy noch viel mehr.





15.07.2011 15:53:12

Mittlerweile sind eine Reihe von Studien veröffentlicht, die diese Verbindung ziemlich eindeutig belegen - wer über 65 Jahre alt ist und regelmäßig tagsüber so müde ist, dass er ein „Mittagsschläfchen“ von mehr als 45-60 Minuten machen muss, hat ein deutlich erhöhtes Risiko, in absehbarer Zeit an einer schweren Erkrankung (vor allem des Herz-Kreislauf-Systems) zu sterben.
Belegt werden solche - dramatischen - Aussagen mit Studien wie der im Februar 2009 in dem renommierten Journal „Stroke“ veröffentlichten Untersuchung von Empana et al., dir über 6 Jahre mehr als 8000 Patienten über 65 Jahre begleitet und untersucht hatten. Sie hatten bei ansonsten im Lebensstil und Gesundheitszustand völlig vergleichbaren Menschen festgestellt, dass die Senioren mit einem erhöhten Bedürfnis, tagsüber zu schlafen, gegenüber den Teilnehmern ohne eine solche ausgeprägte Tagesmüdigkeit ein 33% erhöhtes Risiko hatten, in der sechs-Jahres-Frist zu versterben.





26.06.2011 12:51:21

Behandlung von Schlafstörungen bei Angehörigen von Demenzkranken - angepasst an Eltern-Kind-Verhalten

Im Lauf der Demenz entwickeln viele der Erkrankten eine Störung des Tag-Nacht-Rhythmus. Das quält sie selbst meist weniger, als die Menschen in ihrem Umfeld. In Pflegeheimen sind vereinzelt Nacht-Cafés eingerichtet worden, doch meist ist hier das Nachtpflegepersonal auf sich gestellt. Patienten mit Demenz, die noch zuhause versorgt werden und Schlafstörungen entwickeln, verhindern damit oft (natürlich nicht absichtlich), dass ihre Angehörigen durchschlafen und die Kraft für den nächsten Tag sammeln. Es ist gut möglich, dass bestimmte Behandlungen und Einschlaftechniken, die für Eltern von Babys entwickelt wurden, die noch nicht durchschlafen, auch bei Demenzkranken und den sie pflegenden Angehörigen helfen würden. Zudem gibt es für Senioren mit Schlafstörungen - auch ohne Demenz - hilfreiche Verhaltenstherapeutische Maßnahmen, sodass der Einsatz von Schlafmitteln oder Beruhigungsmitteln seltener erforderlich wird.





26.06.2011 11:54:50

Tagesbetreuung ohne Ziele? - Nein, Aktivierung!

Wie soll man sich im Umgang mit einem Demenzkranken verhalten? Die übliche Tagesbetreuung, die mit nicht an Demenz erkrankten Senioren sehr gut funktioniert,  ist nicht ausreichend - gerade wenn Demenzkranke betreut werden, benötigen Sie Ziele, Unterhaltung und Aktivierung. Hier kann ein Blick in ein Manual helfen - etwa den Leitfaden für die Seniorenbegleitung "Demenz" - aber natürlich finden sich auch viele Informationen im Internet.





26.06.2011 11:53:12

Hautpflege im Alter



Die Haut gibt wie kein anderer Teil unseres Körpers Zeugnis von unserem Leben. Sie bildet einen wesentlichen Teil unserer sichtbaren Identität. Auf der Haut spiegelt sich unser Leben; Lachfältchen sind ihr ebenso eingeprägt wie Sorgenfalten. Nicht nur Sonnenlicht und Wetter hinterlassen ihre Spuren, sondern auch Glück und Gram.

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie ist Schutz-, Atmungs- und Kontaktorgan. Sie bewahrt uns vor dem Eindringen von Schadstoffen, sie regelt den Temperaturausgleich mit unserer Umwelt. Durch Schwitzen kühlt sie bei Hitze ab und durch Zusammenziehen (Gänsehaut) wärmt sie bei Kälte. Sie scheidet Stoffwechselprodukte aus und sie nimmt Wirkstoffe auf – etwa durch medizinische Salben. Sie kommuniziert unsere Gefühle; bei Erregung wird sie rot oder blass. Bei Nervosität bekommen wir kalte Hände oder Füße, wenn wir uns wohlfühlen, fühlt sich auch unsere Haut gut an.





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