Behandlung von Schlafstörungen bei Angehörigen von Demenzkranken - angepasst an Eltern-Kind-Verhalten
Im Lauf der Demenz entwickeln viele der Erkrankten eine Störung des Tag-Nacht-Rhythmus. Das quält sie selbst meist weniger, als die Menschen in ihrem Umfeld. In Pflegeheimen sind vereinzelt Nacht-Cafés eingerichtet worden, doch meist ist hier das Nachtpflegepersonal auf sich gestellt. Patienten mit Demenz, die noch zuhause versorgt werden und Schlafstörungen entwickeln, verhindern damit oft (natürlich nicht absichtlich), dass ihre Angehörigen durchschlafen und die Kraft für den nächsten Tag sammeln. Es ist gut möglich, dass bestimmte Behandlungen und Einschlaftechniken, die für Eltern von Babys entwickelt wurden, die noch nicht durchschlafen, auch bei Demenzkranken und den sie pflegenden Angehörigen helfen würden. Zudem gibt es für Senioren mit Schlafstörungen - auch ohne Demenz - hilfreiche Verhaltenstherapeutische Maßnahmen, sodass der Einsatz von Schlafmitteln oder Beruhigungsmitteln seltener erforderlich wird.